Werkstatt

Was ich mit Kundinnen gebaut habe.

Hier steht nicht, wie. Hier steht, was. Namen lass ich weg, die Geschichten sind echt. Und ein paar Sachen sind noch mitten im Bau, das steht dann auch dran.

01

Das Cockpit für die Frau mit vier Baustellen

Für wen: Sie organisiert eine Arztpraxis, hat Familie, Haus, Finanzen und will nebenbei ihr Coaching wieder hochfahren.

Vorher

Fünf Postfächer, Notizen, Wochenplan, Kalender. Alles da, alles ordentlich, und trotzdem ging die halbe Kraft dafür drauf, dass nichts runterfällt. Ihr Satz: „Ich will von diesem Kleinkram weg.“

Was wir gebaut haben
  • Der Posteingang: Jeden Morgen um 8 geht die KI durch alle fünf Postfächer und sagt ihr, was wichtig ist. Antworten liegen als Entwurf im Mailprogramm. Sie liest und schickt ab.
  • Der Kalender liest mit. Was heute dran ist, steht im Überblick.
  • Das Cockpit: eine Seite für den Morgen. Oben die eine Sache, die heute zählt, mit dem ersten kleinen Schritt. Darunter ihre Lebensbereiche als Teller: Welcher läuft, welcher wackelt. Dazu ein Ideen-Parkplatz, damit nicht jede Idee sofort eine Aufgabe wird.
  • Eine klare Grenze: Praxissoftware und Patientendaten sind tabu. Die KI kommt da nicht ran.
Was jetzt anders ist

Sie fängt den Tag nicht mehr mit Suchen an.

Stand: Posteingang und Entwürfe laufen. Das Cockpit steht als Muster und wird gerade an ihre echten Daten angeschlossen.
02

Mein eigenes Cockpit

Für wen: mich. Konfettihirn, zwei Jungs, ein Business, das an mir hängt.

Vorher

Planung in Dateien, Termine im Kalender, Ideen überall. Ich wusste, was zu tun ist. Ich musste es mir nur jeden Morgen neu zusammensuchen.

Was ich gebaut habe
  • Ein Morgen-Check-in in 30 Sekunden: Wie ist meine Energie? Was darf heute liegen bleiben? Der Tag richtet sich danach.
  • Heute: die eine Sache groß, mit Fokus-Knopf für 25 Minuten. Termine, „liegt bei dir“ und „wartet auf andere“ klein daneben.
  • Heute auf Instagram: Was rausgeht, steht da. Mit einem Klick kopiere ich Claude den Auftrag dafür.
  • Claude passt auf: Was jede Woche wiederkommt, läuft im Hintergrund und taucht erst auf, wenn es dran ist.
  • Freitags-Feier: Was ich diese Woche geschafft habe. Und was Claude mir abgenommen hat.
Was jetzt anders ist

Ich mach morgens den Laptop auf und weiß, wo ich anfange.

Stand: läuft, wird jede Woche ein Stück besser.
03

Der Carousel-Ablauf für die Coachin, die gern selbst schreibt

Für wen: eine Coachin für Mamas. Sie schreibt gern und gut. ChatGPT kennt sie schon.

Vorher

Texte fertig in Word. Und dann jedes Mal: Text Stück für Stück nach Canva rüber, Kästen schieben, Fotos suchen, einplanen. Genau das hat sie gestresst, nicht das Schreiben.

Was wir gebaut haben
  • Canva aufgeräumt: Vorlagen, In Arbeit, Geplant, Fotos. Jedes Ding hat seinen Platz.
  • ChatGPT mit Canva verbunden. Ihr Text geht rein, das Carousel entsteht in ihrer Vorlage.
  • Ihre eigenen Regeln, einmal festgehalten: ihre Schriften, ihr Verlauf, auf Slide 1 immer ein Foto von ihr, kein Gesicht unter der Schrift. Die KI hält sich dran, jedes Mal.
  • Ein Verkaufs-Check schaut vorher drüber, ob der Post auch verkauft.
  • Einplanen über ein Planungstool, damit der Post von allein rausgeht.
Was jetzt anders ist

Sie schreibt weiter selbst. Das Übertragen macht die KI.

Stand: in der ersten Woche im Test. Im ersten Termin standen 15 Slides.
04

Die Mail-Strecke für ein Online-Seminar

Für wen: ein Coach aus einer Fachbranche, der ein großes Online-Seminar macht und danach verkaufen will.

Vorher

Eine Liste mit über 11.000 Kontakten, ein frisches Mailprogramm (ActiveCampaign) und keine einzige Mail. Bühne, Seite und Social Media hatten andere. Dafür sorgen, dass am Seminartag auch jemand kommt, hatte keiner.

Was wir gebaut haben, mit Claude
  • 29 Mails in seiner Sprache: Einladung, Warmhalten bis zum Termin, Begleitung an den zwei Tagen, „du hast es verpasst“ und das Nachfassen, das verkauft.
  • Die Automationen dazu: Wer sich anmeldet, bekommt keine Einladung mehr, sondern rutscht automatisch ins Warmhalten.
  • Einladung in fünf Wellen: erst 500, dann immer mehr. Damit die Absenderadresse nicht im Spam landet, wenn auf einmal Tausende Mails rausgehen. Nach jeder Welle wird nachgeguckt, bevor die nächste startet.
  • Abmelden nur vom Thema: Wer die Seminar-Mails nicht will, bleibt trotzdem auf seiner Hauptliste.
Was jetzt anders ist

Er schreibt keine einzige Mail selbst. Er gibt nur frei.

Stand: Die Mails sind freigegeben, die Automationen stehen. Das Seminar ist Ende Oktober.
Und bei dir?

Was soll bei dir vom Tisch?

Schreib mir, was dich jede Woche Kraft kostet. Eine Nachricht reicht, du musst dir nichts zurechtlegen. Ich sag dir ehrlich, ob ich dafür die Richtige bin.

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