Die ganze Geschichte
Moin, ich bin Sarah.Die meisten Frauen, die bei mir landen, bauen etwas richtig Gutes — auf einem Fundament aus Klein-Klein, das jeden Tag neu gegossen werden muss.
Sie können ihr Handwerk seit Jahren. Sie sind nicht unsicher und nicht ahnungslos. Sie kommen nur nicht hinterher, weil jede einzelne Sache durch ihren Kopf muss. Die Caption, die Kundenmail, das Angebot, die Rechnung, das Reel, die Antwort in der Gruppe.
Und dann liest sie irgendwo, sie müsse fokussierter sein.
Ich seh dich, wie du versuchst, mit dem Tempo mitzuhalten, ohne dich dabei zu verlieren. Das ist anstrengend. Und es hat nichts mit Disziplin zu tun.
Was, wenn du nicht schneller werden müsstest, sondern weniger tragen?
Was, wenn die Arbeit, die dich abends festhält, gar nicht deine wäre?
Du musst nicht schneller werden.
Du musst weniger tragen.
Und das ist, was wir zusammen bauen:
Dein zweites Ich Eine KI, die weiß, wie du redest, wen du vor dir hast und was du verkaufst. Damit du Ideen reinsprichst statt Texte zu tippen. → Das KI Business Brain
Ein Business, das ohne dich weiterläuft Nicht ganz ohne dich. Nur ohne dich für jede Kleinigkeit. Der Unterschied zwischen „läuft" und „hängt an mir".
Ein Rhythmus, den du aushältst Content, der rausgeht, ohne dass du dich sonntagabends dafür hinsetzen musst. → Der KI Business Circle
Ich war Kellnerin, sechzehn, Kurpark-Café. Sonntags um drei kamen sie alle gleichzeitig. Zwanzig Tische, alle wollten was. Und in meinem Kopf machte es Konfettikanone. Pum.
Ich hab jahrelang gedacht, ich bin kaputt. Dann hab ich mir Strategien gebaut: sortieren, Reihenfolge, eins nach dem anderen. Ich war eine verdammt gute Kellnerin.
Danach kam die Freiheit. Ich hab in London gelebt, in Barcelona, auf Zypern. Und ich hab auf einem Kreuzfahrtschiff gekellnert, auf Weltreise.
Und dann: zwei Jungs, und ein Bürojob in der Crewverwaltung für Kreuzfahrtschiffe.
Lies den Satz nochmal. Ich saß an einem Schreibtisch in Hamburg und hab die Leute verwaltet, die da draußen fuhren, wo ich vorher war.
Halb sechs raus, halb sieben aus dem Haus, damit mein Großer nicht wach wird. Fünfzig Minuten U1 bis Jungfernstieg, durch den dunklen Park. Mittagessen aus der Tupperdose, reingeschaufelt in der Bahn.
Das Schlimmste waren nicht die Aufgaben. Es waren die Blicke, wenn ich um halb eins ging, um mein Kind zu holen.
Und irgendwann war klar, was ich eigentlich wollte. Es war nichts Großes.
Ich wollte nach Hause. Ich wollte arbeiten, ohne dass jemand mitzählt, wann ich gehe. Selbst entscheiden, wann. Selbst entscheiden, wie viel. Und zwar da, wo meine Jungs sind.
Das war der ganze Plan. Keine Vision, kein Business-Traum. Homeoffice zu meinen Bedingungen.
Dann hab ich angefangen zu googeln. „Von zu Hause arbeiten." Ein ganzes Jahr hab ich es niemandem erzählt außer meinem Mann, aus Angst, alle würden denken, ich hätte sie nicht mehr alle. Ich hab zweitausend Euro für einen Kurs verbrannt, der nichts mit dem zu tun hatte, was ich am Ende gemacht hab.
Und danach war ich lange die, die es gebaut hat, während vorne jemand anders auf der Bühne stand: bei Renée Moore, wo ich seit 2021 im Team bin und heute Haupttrainerin. Bei Miriam Betancourt, der Anzeigen-Expertin, knapp sieben Jahre. Bei Markus Hoffmann hab ich Funnelseiten gebaut, bevor die halbe Branche wusste, was ein Funnel ist. Bei Sabine Votteler. Und bei einigen mehr.
Jedes Kapitel hat dieselbe Sache geschärft: Ich seh sofort, welcher Teil einer Arbeit Handwerk ist und welcher Teil nur Fleiß.
Als ChatGPT rauskam, im November 2022, war ich eine der Ersten hier, die damit gearbeitet hat. Ich hab im Hintergrund KI-Systeme für andere gebaut. Leute haben damit wahnsinnig viel Geld verdient.
Und ich saß daneben und hab mich nicht getraut, dasselbe für mich zu machen. Nicht weil ich es nicht konnte. Weil es bei mir ja perfekt sein müsste.
Das war der Moment, an dem hinten stehen aufgehört hat zu reichen.
Das war der Moment, an dem
hinten stehen aufgehört hat zu reichen.
Während ich Funnel gebaut hab, hab ich Yoga gemacht. Erst als Ausgleich, dann als Haltung.
Was mir dabei aufgegangen ist, klingt erst mal wie das Gegenteil von Technik: Es geht nicht darum, mehr zu schaffen. Es geht darum, bei sich zu bleiben, während man was schafft.
Aparigraha heißt Nicht-Anhaften. Im Business übersetzt: Du musst nicht alles behalten, nur weil du es kannst. Das ist derselbe Satz wie „gib die Arbeit ab", nur zweitausend Jahre älter.
Ich erzähl das nicht, um esoterisch zu werden. Ich erzähl es, weil es der Grund ist, warum ich nicht das nächste Tempo-Programm verkaufe. Eine KI, die auf dich trainiert ist, hält dich mehr bei dir, nicht weniger. Sie nimmt dir das Klein-Klein ab, damit du wieder Kopf für das hast, wofür du eigentlich angetreten bist.
Es wird viel darüber geredet, dass KI alles verändert. Meistens von Leuten, die dabei sehr aufgeregt klingen.
Ich seh das nüchterner. Die Arbeit hat sich nicht verändert. Es hat sich verändert, wer sie macht.
Und ich seh noch was: Abgehängt werden nicht die Frauen, die die Technik nicht verstehen. Abgehängt werden die, die weiter alles selbst tragen — weil sie es gut können, weil sie niemandem zur Last fallen wollen, weil Fleiß sich nach Anständigkeit anfühlt.
Das ist die teuerste Lüge, die wir geschluckt haben. Die Businesses, in denen ich hinten stand, waren nicht fleißiger als du. Die haben nur weniger selbst getragen.
Wenn dich das ärgert, sind wir vermutlich nicht füreinander gemacht. Wenn es dich erleichtert, bist du hier richtig.
Ich nehm das, was sich unübersichtlich anfühlt, und mach es machbar. Was abstrakt klingt, wird praktisch. Was verstreut liegt, wird zusammengebunden.
Egal ob ich unterrichte, mit einer Kundin am Rechner sitze oder was schreibe — es laufen immer dieselben fünf Sachen zusammen:
Analytisch. Ich guck mir an, was wirklich funktioniert, nicht was gerade alle behaupten. Zahlen, Tests, Reichweiten, echte Kundendaten. Wenn ich sage, dass etwas läuft, hab ich es vorher gemessen.
Intuitiv. Ich seh nach zehn Minuten, wo es bei jemandem hakt. Nicht weil ich hellsehe, sondern weil ich denselben Kopf habe wie meine Kundinnen und dieselben Fehler schon gemacht hab.
Strategisch. Ich baue keine Einzelmaßnahmen. Wenn eine Sache dreimal gleich anfängt, bau ich sie einmal richtig statt dreimal neu — damit die nächste Aufgabe derselben Art nicht wieder bei null beginnt.
Yoga. Das Warum — und keine Freizeitbeschäftigung: Teacher Training, ein paar Jahre selbst unterrichtet, später Referentin in der Ausbildung, 500 Stunden Yoga Alliance. Es geht nicht darum, mehr zu schaffen, sondern bei sich zu bleiben, während man was schafft. Aparigraha heißt Nicht-Anhaften — du musst nicht alles behalten, nur weil du es kannst. Das ist derselbe Satz wie „gib die Arbeit ab", nur zweitausend Jahre älter.
Team. Ich arbeite nicht für dich und nicht statt dir. Ich bau es aus deinem Material, deshalb gehört es dir hinterher auch, und nicht mir. Eine Kundin hat das mal besser gesagt, als ich es könnte: „Du brauchst schon jemanden, der dich an die Hand nimmt und das mit dir einrichtet, sonst geht's halt nicht."
Alles, was ich weitergebe, hab ich vorher an mir selbst ausprobiert. Meistens erst falsch.
„Bevor wir uns kennengelernt haben, hatte ich Druck. Der Druck ist jetzt schon mal weg."
— Petra, Psychotherapeutin
„Mein Profil wächst weiter. Seit Montag hab ich 400 Leute mehr — obwohl ich nichts anders mache."
— Petra, Psychotherapeutin
„Das waren dann irgendwie 20 Posts … und ich stand da und dachte: was mache ich jetzt."
— Kommunikationspsychologin
„Ich zieh mir nebenbei die Schuhe an. Ich geh gleich in die Sauna, der postet."
— Coachin, Ü40
Hamburg. Zwei Jungs. Ein Mann, der damals der Einzige war, dem ich von der ganzen Sache erzählt hab — und der bis heute vor jeder Kamera flieht. Ein Hund, der beim Arbeiten regelmäßig findet, dass es jetzt mal reicht. Ganz praktisch, sonst würde ich nicht aufstehen.
Freiheit war immer das Ding. London, Barcelona, Zypern, das Schiff. Ich mag es heiß — Sonne, Strand, Meer, mehr Reiseplan brauch ich nicht. Als die Jungs klein waren, war es die Ostsee, und ein alter Wohnwagen, den ich immer noch liebe. Gerade sind wir nicht viel unterwegs in der Welt. Das kommt wieder.
Yoga hab ich das erste Mal in London gemacht, im Fitnessstudio. Meine Freundin konnte einen Kopfstand, und ich wollte das auch.
So fängt bei mir eigentlich alles an.
Richtig wurde es 2008 in Hamburg. Dann Teacher Training, dann hab ich selbst ein paar Jahre unterrichtet, später als Referentin in der Ausbildung. 500 Stunden Yoga Alliance. Es ist nicht mein Beruf geworden. Es ist das, worauf ich zurückgreife, wenn's eng wird.
Und dann sind da die zwei Jungs, die beide was besser können als ich — und die zusammen ziemlich genau ergeben, wie ich arbeite.
Der Große ist Künstler. Wenn der einen Stift in die Hand nimmt, zaubert er. Mit ihm teil ich den Hang zum Chaos und das Konfettihirn.
Der Kleine räumt auf, als wär es ein Sport. Schmeißt Sachen weg, ohne mit der Wimper zu zucken, hängt an nichts Materiellem, und rechnen kann er sowieso besser. Mit ihm teil ich die Liebe, Dinge nach Farben zu sortieren.
Das eine funktioniert nicht ohne das andere. Die Ideen kommen aus dem Chaos, fertig werden sie durchs Sortieren. Ich hab beides in mir — und zu Hause läuft jedes davon nochmal einzeln rum.
Der Kleine macht übrigens ganz nebenbei das, was im Yoga Aparigraha heißt: Nicht-Anhaften. Ich erklär das erwachsenen Frauen in Sessions. Er schmeißt einfach das Ding weg.
Vielleicht guck ich deshalb so gern Aufräum-Sendungen. Marie Kondo und diesen ganzen Kram, stundenlang. Ich hab lange gedacht, das ist eine Marotte — bis mir auffiel, dass ich beruflich exakt dasselbe mache. Ich räum nur keine Schränke auf, sondern Köpfe.
Was mich zuverlässig auf die Palme bringt: Typen, die einem erklären, wie KI funktioniert, und dabei tun, als wär das Raketenwissenschaft. Meine Trial Reels werden zu 77 Prozent von Männern angeguckt, obwohl „Unternehmerin Ü40" draufsteht. Die schauen nicht, weil sie was lernen wollen.
Ich probier trotzdem gern Sachen aus, auch wenn sie Geld kosten und sich hinterher als Blödsinn herausstellen. Zweitausend Euro für den falschen Kurs waren nicht der letzte Fehler dieser Art. Ich find selber raus, das ist halt so ein Ding bei mir. Siehe Kopfstand.
Und der beste Moment im Arbeitstag ist immer noch der, an dem ich um 13 Uhr sagen kann: „Schatzi, wollen wir in den Park?"
Sarah Scholz ist Backstage-Handwerkerin für Online-Businesses und Entwicklerin des KI Business Brain. Sie hat hinter den Kulissen von Unternehmen mit mehrfachen Millionenumsätzen gearbeitet — unter anderem für Dr. Renée Moore, wo sie seit 2021 im Team und heute Haupttrainerin ist, sowie knapp sieben Jahre für die Anzeigen-Expertin Miriam Betancourt.
Über 1.300 Kundinnen hat sie in die Umsetzung gebracht. Heute zeigt sie Frauen ab vierzig, wie sie sich mit KI ein zweites Ich bauen, das ihre Sprache kennt und ihnen die Fleißarbeit abnimmt.
Anfragen für Interviews und Vorträge: moin@teamsarah.de
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Bleib schön einzig. Nicht artig.
Wenn du anfangen willst
DieZwölf Dinge in deinem Business, die längst nicht mehr an dir hängen müssen — beim Namen genannt. Plus der Teil, den dir sonst keiner sagt: was ausdrücklich bei dir bleiben muss.